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Die Kartoffel

Die in Deutschland geläufige Bezeichnung „Kartoffel“ leitet sich aus dem italienischen Wort „tartufolo“ (Trüffel) ab, welches wiederum aus dem lateinischen Begriff „terrae tuber“ (Erdknolle) entstanden ist. Die in weiten Teilen Deutschlands auch geläufige Bezeichnung als „Erdapfel“ wiederum entstammt dem französischen Ausdruck „pommes de terre“.

Das englische Wort „potato“ wiederum wurde an das spanische „patata“ angelehnt und ähnelt dem bei den Inka verwendeten Wort „papa“ für die Kartoffel.

Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man mit Kartoffeln nicht die Pflanze selbst, sondern meist die unterirdisch wachsenden Knollen, welche als Nahrungsmittel genutzt werden.

Aufbau einer Kartoffelpflanze

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Weitere Informationen

Die Kartoffel ist das einzige Massenprodukt des Agrarmarkts der Europäischen Union, für welches es keine festgelegte Marktordnung gibt. Dadurch werden Kartoffeln also im Gegensatz zu anderen Nutzpflanzen in zu nicht-subventionierten Weltmarktbedingungen produziert.

79,8% der Welternte von Kartoffeln werden von 20 Staaten erbracht. Laut der internationalen Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO betrug im Jahr 2012 die Weltproduktion 368 Millionen Tonnen Kartoffeln.

Deutschland steht mit etwa 11 Millionen Tonnen an 6. Stelle der im Anbau führenden Länder.